26.03.2019
Der Heimatbund Hermansburg ist die Dachorganisation für seine Sparten.
Dies sind der Heimatkundliche Arbeitskreis, die Vergneugten Harmsberger und der Förderkreis Heimatmuseum.

Förderkeis

 

 

Schule damals- wisst Ihr noch?

 

 

Logo Foerderkreis 

Der Förderkreis Heimatmuseum Hermannsburg plant für dieses Jahr eine Sonderausstellung „Volks-und Grundschulen in Hermannsburg und Umgebung“.

 

Zunehmend wenigen ist bewusst, wieviele kleine und größere Schulen es in dieser Region gab.

Besonders ältere Mitbürger können mitunter Verblüffendes und Kurioses hierzu erzählen!

Da ein Bewusstsein über Vergangenes die Lebensqualität zu steigern vermag, bittet der Förderkreis alle infrage kommenden Bürgerinnen und Bürger, mit Erzählungen, alten Fotos und Schulutensilien (Heften, Arbeiten, Zeugnissen, Entschuldigungen, Büchern, Ranzen, Schreibutensilien, Wandkarten, Präparaten etc.) diese Ausstellung leihweise zu bereichern

und mit Joachim Webel (05052-1394 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) Kontakt aufzunehmen.

 

 

 

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Bundesweit haben sich unter dem Dach der „VIELEN“ Kulturschaffende zusammengeschlossen, um
sich mit allen solidarisch zu zeigen, die Opfer rassistischer Hetze und rechtpopulistischer Angriffe auf
die Freiheit von Kunst und Wissenschaft sind. Wir setzen mit dieser Erklärung ein gesellschaftspoliti-
sches Signal und zeigen gemeinsam eine Haltung für Toleranz, Vielfalt und Respekt.

 

CELLER ERKLÄRUNG DER VIELEN
Kunst und Kultur schaffen Räume zur Veränderung der Welt

 

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf dem
Boden, von dem aus die größten Staats- und Gesellschaftsverbrechen der Geschichte begangen wur-
den. Diese fanden überall und in aller Öffentlichkeit statt. Nur wenige Kilometer von Celle entfernt
befand sich das Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager Bergen-Belsen. Mehr als 70.000 Kinder,
Frauen und Männer starben dort. Die meisten in Deutschland gebliebenen Kulturschaffenden
schwiegen zu den nationalsozialistischen Verbrechen oder beteiligten sich sogar daran.

 

 

Eine deutliche Antwort darauf war vor 70 Jahren das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.
Sein Artikel 1 legt fest, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, und nach Artikel 5 GG sind
Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre frei.

 

 

Den Werten des Grundgesetzes folgend begreifen wir die Kultur und ihre Einrichtungen, die Museen,
Theater, Ateliers, Clubs und urbanen Orte als offene Räume, die Vielen gehören. In unserer Gesell-
schaft treffen viele unterschiedliche Interessen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen.
Demokratie heißt, miteinander zu verhandeln – immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle,
um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten. Es geht darum, geschichtsbewusst zu den-
ken und so zu handeln, dass die Menschenrechte und die Demokratie gestärkt werden!

 

 

Rechter Populismus, der Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision
angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien, die
Veranstaltungen stören, in Spiel- und Ausstellungspläne eingreifen und an einer Renationalisierung
der Kultur arbeiten, stellen sich gegen die Freiheit der Kunst. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen
auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit Andersdenkenden zeigt, dass sie beabsichtigen,
die plurale Gesellschaft nach autoritären und völkischen Kriterien umzuwandeln.

 

Wir als Unterzeichnende der Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessenvertretungen in der
Region Celle nehmen eine klare Haltung ein:

 

  • Wir bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda. Wir wehren die Versuche der
    Rechtsnationalen ab, Kultur und Geschichte für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

 

  • Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine extrem rechte Politik immer weiter an
    den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

 

  • Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen
    Dialog mit dem Ziel, unsere Gesellschaft im Sinne einer offenen, liberalen Demokratie fortzuent-
    wickeln.

 

 

Solidarität statt rassistischer Ausgrenzung. Es geht um Alle.

 

 

 

 

Das Heimatmuseum Hermannsburg

Das Heimatmuseum Hermannsburg kann auf eine hundertjährige Geschichte zurückblicken! Die Exponate wurden ursprünglich in einem traditionellen Bauernhaus ausgestellt, das leider 1978 einer Brandstiftung zum Opfer fiel. Eine Vielzahl der Ausstellungsstücke konnte zum Glück gerettet werden und befindet sich in einem modernen Gebäude, das neben dem Museum auch die Gemeindebücherei beherbergt.
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heimatmuseum 2 Das Heimatmuseum stellt räumlich eine Verbindung zwischen historischer Rückschau und lebendiger Gegenwart dar. Im Focus steht das bäuerliche und handwerkliche Leben in der Lüneburger Heide. Mit neuer Konzeption gruppieren sich die Exponate der jährlich wechselnden Sonderausstellung um den Nachbau eines Fletts, also einer altbäuerlichen Feuerstelle. So sind neben einer Sammlung kunstvoller Schränke und Truhen verschiedene Gegenstände des täglichen Lebens zu sehen.

 

 Eine bäuerliche Kammer veranschaulicht z.B. die bescheidenen Lebensverhältnisse früherer Generationen und eine Schusterei den Erfindungsgeist alter Handwerker.

 

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heimatmuseum 5  Im Außenbereich sind in zwei Treppenspeichern handwerkliche Ausstellungen wie z. B. eine Imkerei, Weberei, Fleischerei und  Stellmacherei zu besichtigen.  Der Dorfplatz mit dem Lehmbackofen kommt an den Backtagen zum Einsatz. Dann gibt es neben frischem Steinofenbrot auch den beliebten „Bodderkauken“ zum Verzehr. Diverse wiederkehrende  Veranstaltungen wie die beliebten „Hermannsburger Feierabende“, Kunsthandwerkermärkte, Theateraufführungen des Schlosstheaters Celle und das Erntedankfest runden das Programm auf dem Museumsgelände ab.

 

 

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Dem Grundsatz folgend, dass das Museum einen möglichst großen Personenkreis ansprechen soll, gestaltet der Förderkreis Heimatmuseum jährlich wechselnde Sonderausstellungen. Diese greifen unterschiedliche Themen des historischen, ländlichen und dörflichen Lebens auf und spannen meist einen Bogen zur modernen Gegenwart.

So wurde 2018 das Gesundheitswesen in und rund um Hermannsburg thematisiert, für 2019 wird es das Schulwesen sein.


Zur Sonderausstellung 2019 lesen Sie mehr hier

 


Die Termine der Backtage finden Sie hier

 


Die „Hermannsburger Feierabende“ finden an folgenden Tagen statt

 


Informationen zur Theateraufführung des Celler Schlosstheaters auf dem Museumsgelände finden Sie hier