11.08.2020
Der Heimatbund Hermansburg ist die Dachorganisation für seine Sparten.
Dies sind der Heimatkundliche Arbeitskreis, die Vergneugten Harmsberger und der Förderkreis Heimatmuseum.

 

 

  Alle auf diesen Seiten genannten Termine finden nur dann statt, wenn öffentliche Veranstaltungen wieder zugelassen sind.  

Dies ist derzeit nicht der Fall!

 

Förderkeis

 

"Herr Lehrer, ich weiß es!

Von den Volksschulen bis zur Grundschule Hermannsburg"

 

 

Am Sonntag, den 7.April, wurde die Sonderausstellung „Herr Lehrer, ich weiß es! – Von den Volksschulen bis zur Grundschule Hermannsburg“ eröffnet.

Unerwartet viele Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Celle haben nach einer Zeitungsankündigung im Februar Interesse an dieser Ausstellung gezeigt und zahlreiche Exponate und Erlebnisberichte aus ihrer Volksschulzeit beigesteuert. 
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Der Förderkreis Heimatmuseum war seit Beginn dieses Jahres emsig dabei, aus diesem großen Fundus eine für Jung und Alt interessante Ausstellung zu gestalten, mit Schreibutensilien von der Schiefertafel über die Kreidetafel bis zum interaktiven White-Board, mit Schulbüchern und anderen Lehrmitteln sowie Schreibheften und Zeugnissen quer durch die letzten Jahrhunderte.

 

Auch die vielen kleinen und größeren Volksschulen bzw. Schulstandorte im Kirchspiel Hermannsburg sollten mit ihren Geschichten – soweit es technisch möglich war- dargestellt werden, ebenso die Schulgeschichte und Lehrerausbildung in Niedersachen sowie die Lebensbedingungen einzelner Volkschullehrer. Zahlreiche Zeitzeugen wurden hierzu aufgesucht, deren Interviews in Bild und Ton miterlebt werden können.

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Die Ausstellung kann jeden Donnerstag und Sonntag von 15:00 -17:00 Uhr im Heimatmuseum Hermannsburg , Harmsstraße 3 A, besichtigt werden, außerdem nach Absprache (05052-1302).

An Feiertagen (Ostersonntag, Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag und Tag der deutschen Einheit) ist das Museum geschlossen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

 

 

 

Logo Foerderkreis

Der Förderkreis Heimatmuseum weist darauf hin, dass das Museum an Feiertagen geschlossen bleibt.

 

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Das Heimatmuseum Hermannsburg

 

Das Heimatmuseum Hermannsburg kann auf eine hundertjährige Geschichte zurückblicken! Die Exponate wurden ursprünglich in einem traditionellen Bauernhaus ausgestellt, das leider 1978 einer Brandstiftung zum Opfer fiel. Eine Vielzahl der Ausstellungsstücke konnte zum Glück gerettet werden und befindet sich in einem modernen Gebäude, das neben dem Museum auch die Gemeindebücherei beherbergt.
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heimatmuseum 2 Das Heimatmuseum stellt räumlich eine Verbindung zwischen historischer Rückschau und lebendiger Gegenwart dar. Im Focus steht das bäuerliche und handwerkliche Leben in der Lüneburger Heide. Mit neuer Konzeption gruppieren sich die Exponate der jährlich wechselnden Sonderausstellung um den Nachbau eines Fletts, also einer altbäuerlichen Feuerstelle. So sind neben einer Sammlung kunstvoller Schränke und Truhen verschiedene Gegenstände des täglichen Lebens zu sehen.

 

 Eine bäuerliche Kammer veranschaulicht z.B. die bescheidenen Lebensverhältnisse früherer Generationen und eine Schusterei den Erfindungsgeist alter Handwerker.

 

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heimatmuseum 5 Im Außenbereich sind in zwei Treppenspeichern handwerkliche Ausstellungen wie z. B. eine Imkerei, Weberei, Fleischerei und  Stellmacherei zu besichtigen.  Der Dorfplatz mit dem Lehmbackofen kommt an den Backtagen zum Einsatz. Dann gibt es neben frischem Steinofenbrot auch den beliebten „Bodderkauken“ zum Verzehr. Diverse wiederkehrende  Veranstaltungen wie die beliebten „Hermannsburger Feierabende“, Kunsthandwerkermärkte, Theateraufführungen des Schlosstheaters Celle und das Erntedankfest runden das Programm auf dem Museumsgelände ab.

 

 

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Dem Grundsatz folgend, dass das Museum einen möglichst großen Personenkreis ansprechen soll, gestaltet der Förderkreis Heimatmuseum jährlich wechselnde Sonderausstellungen. Diese greifen unterschiedliche Themen des historischen, ländlichen und dörflichen Lebens auf und spannen meist einen Bogen zur modernen Gegenwart.

So wurde 2018 das Gesundheitswesen in und rund um Hermannsburg thematisiert, für 2019 wird es das Schulwesen sein.

 



Die Ausstellung kann jeden Donnerstag und Sonntag von 15:00 -17:00 Uhr im Heimatmuseum Hermannsburg , Harmsstraße 3 A, besichtigt werden, außerdem nach Absprache (05052-1302).

An Feiertagen (Ostersonntag, Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag und Tag der deutschen Einheit) ist das Museum geschlossen. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen.

 


 


Zur Sonderausstellung 2019 lesen Sie mehr hier

 


Die Termine der Backtage finden Sie hier

 


Die „Hermannsburger Feierabende“ finden an folgenden Tagen statt

 


Informationen zur Theateraufführung des Celler Schlosstheaters auf dem Museumsgelände finden Sie hier

 

 

 

 

 

Bundesweit haben sich unter dem Dach der „VIELEN“ Kulturschaffende zusammengeschlossen, um
sich mit allen solidarisch zu zeigen, die Opfer rassistischer Hetze und rechtpopulistischer Angriffe auf
die Freiheit von Kunst und Wissenschaft sind. Wir setzen mit dieser Erklärung ein gesellschaftspoliti-
sches Signal und zeigen gemeinsam eine Haltung für Toleranz, Vielfalt und Respekt.

 

CELLER ERKLÄRUNG DER VIELEN
Kunst und Kultur schaffen Räume zur Veränderung der Welt

 

Als Aktive der Kulturlandschaft in Deutschland stehen wir nicht über den Dingen, sondern auf dem
Boden, von dem aus die größten Staats- und Gesellschaftsverbrechen der Geschichte begangen wur-
den. Diese fanden überall und in aller Öffentlichkeit statt. Nur wenige Kilometer von Celle entfernt
befand sich das Kriegsgefangenen- und Konzentrationslager Bergen-Belsen. Mehr als 70.000 Kinder,
Frauen und Männer starben dort. Die meisten in Deutschland gebliebenen Kulturschaffenden
schwiegen zu den nationalsozialistischen Verbrechen oder beteiligten sich sogar daran.

 

 

Eine deutliche Antwort darauf war vor 70 Jahren das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.
Sein Artikel 1 legt fest, dass die Würde des Menschen unantastbar ist, und nach Artikel 5 GG sind
Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre frei.

 

 

Den Werten des Grundgesetzes folgend begreifen wir die Kultur und ihre Einrichtungen, die Museen,
Theater, Ateliers, Clubs und urbanen Orte als offene Räume, die Vielen gehören. In unserer Gesell-
schaft treffen viele unterschiedliche Interessen aufeinander und finden sich oft im Dazwischen.
Demokratie heißt, miteinander zu verhandeln – immer unter einer Voraussetzung: Es geht um Alle,
um jede*n Einzelne*n als Wesen der vielen Möglichkeiten. Es geht darum, geschichtsbewusst zu den-
ken und so zu handeln, dass die Menschenrechte und die Demokratie gestärkt werden!

 

 

Rechter Populismus, der Kultureinrichtungen als Akteure dieser gesellschaftlichen Vision
angreift, steht der Kunst der Vielen feindselig gegenüber. Rechte Gruppierungen und Parteien, die
Veranstaltungen stören, in Spiel- und Ausstellungspläne eingreifen und an einer Renationalisierung
der Kultur arbeiten, stellen sich gegen die Freiheit der Kunst. Ihr verächtlicher Umgang mit Menschen
auf der Flucht, mit engagierten Künstler*innen, mit Andersdenkenden zeigt, dass sie beabsichtigen,
die plurale Gesellschaft nach autoritären und völkischen Kriterien umzuwandeln.

 

Wir als Unterzeichnende der Kunst- und Kultureinrichtungen und ihrer Interessenvertretungen in der
Region Celle nehmen eine klare Haltung ein:

 

  • Wir bieten kein Podium für völkisch-nationalistische Propaganda. Wir wehren die Versuche der
    Rechtsnationalen ab, Kultur und Geschichte für ihre Zwecke zu instrumentalisieren.

 

  • Wir verbinden uns solidarisch mit Menschen, die durch eine extrem rechte Politik immer weiter an
    den Rand der Gesellschaft gedrängt werden.

 

  • Die unterzeichnenden Kunst- und Kulturinstitutionen führen den offenen, aufklärenden, kritischen
    Dialog mit dem Ziel, unsere Gesellschaft im Sinne einer offenen, liberalen Demokratie fortzuent-
    wickeln.

 

 

Solidarität statt rassistischer Ausgrenzung. Es geht um Alle.

 

 

 

 

Das Celler Schlosstheater plant wieder eine Aufführung auf unserem Museumsgelände.

 

Stück und Termin wurden uns leider noch nicht mitgeteilt.

 

Wir informieren hier, sobal es Neuigkeiten gibt.